Paul Mennewisch hat, kurz vor dem Abitur stehend, ein dickes Ausrufezeichen gesetzt: Beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ unter dem Schatten des Bayer-Kreuzes in Leverkusen hat Paul unsere Schule Anfang April glänzend vertreten und die Bronzemedaille gewonnen. Dabei widmete er sich mit der „Modellierung von Flugmanövern im Uranussystem“ einer komplexen Thematik, mit der er offenbar den Nerv der Jury treffen konnte. Der Uranus hat einen besonderen Neigungswinkel, welcher ihn von allen anderen Planeten im Sonnensystem unterscheidet; dieser Umstand macht ihn für Paul so ergiebig für seine Forschung. Denn unter der Eisoberfläche der Uranus-Monde vermutet man Wasseer-Bestände, sodass hier ein potenzieller Ort für Leben im äußersten Sonnensystem sein könnte. Wenn das nicht spannend ist… Paul kam entsprechend beflügelt von den Tagen in Leverkusen zurück nach Greven, zumal es auch das Begleitprogramm in sich hatte und ihm neue Impulse und Kontakte verschafft hat – etwa zu einer Teilchenphysikerin und einem Manager des deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums. Noch enger ist natürlich seine Bindung an Monika Sieger und Alexander Meyer, die ihn bei seinem Vorhaben intensiv unterstützt haben.
Bronze beim Landeswettbewerb Jugend forscht – Paul Mennewisch und seine Flugmanöver rund um den Uranus