Ende April lud die Firma Fiege, lokales Logistik-Unternehmen auf internationalem Parkett, Schüler*innen von vier weiterführenden Schulen der Region nach Reckenfeld ein. Gemeinsamer Nenner der Teilnehmenden war dabei ihre Begabung im MINT-Bereich. Nach einer ausgiebigen Führung über das Betriebsgelände begann unmittelbar die konkrete Arbeit, die darin bestand, die Gesundheit der Angestellten von Fiege zu verbessern. Recht schnell hatte der jugendliche Forschungsnachwuchs ein bestimmtes Modell von Transportwagen aufgrund ihrer schwergängigen Lenkung als Schwachstelle ausgemacht. Im Folgenden wurden im engen Austausch mit verschiedenen Mitarbeiter*innen konkrete Vorschläge entwickelt, die schließlich vorgestellt und für praktikabel und finanzierbar befunden wurden. Ein anderer Schwerpunkt der drei Tage war die Nachhaltigkeit und hier konkret die Herausforderung, auf alternative Verpackungsmaterialien umzustellen. Besonders geschätzt wurde von den Schüler*innen die seltene Gelegenheit, aktiv Einfluss auf Prozesse innerhalb eines Unternehmens zu nehmen – Näheres zu diesem besonderen Ereignis berichtet Robin Teschler in der Sommerausgabe des Augustinus_Briefs, die Anfang Juni erscheinen wird.
An der Schnittstelle zwischen Schule und Arbeitswelt: Das MINT-Camp bei FIEGE