Als Anfang 2022 der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begann, bedeutete das für viele Betroffene dort das abrupte Ende ihres bisherigen Lebens. Zahlreiche Menschen ergriffen die Flucht, auch nach Deutschland und auch nach Greven. Die hiesige Flüchtlingshilfe St. Martinus ist seitdem mit vielen dieser neuen Mitmenschen in Kontakt und hat einige von ihnen portraitiert. Das Ergebnis ist eine sehenswerte Ausstellung, die von Günter Benning gemachten Fotos nebst kurzen Lebensgeschichten der abgebildeten Ukrainerinnen und Ukrainer hängen seit 2.9. im Foyer des Hauptgebäudes.
Im Rahmen der Eröffnungszeremonie sprachen Oliver Thieme als Stellvertretender Schulleiter, Heinz Kues und Günter Benning von der Flüchtlingshilfe, Beate Tenhaken als Vertreterin der Stadt sowie Olga Stromberger. Die Ukrainerin lebt bereits seit zwanzig Jahren hier und machte den anwesenden Lerngruppen anhand diverser Einzelschicksale eindringlich deutlich, wie akut und bedrohlich die Kriegslage nach wie vor ist. Und die Ausstellung zeigt, mal beklemmend, mal erfreulich, wie verschieden das Ankommen in Sadt und Land verlaufen ist.
Die Ausstellung verbleibt bis zum 19.9. bei uns.