Miml: „Mint im Münsterland“ (Gymnasien Greven, Lengerich, Tecklenburg und Warendorf) – hat im September ihr viertes, regionales Mint EC -Camp ausgerichtet. Dieses Mal hat das Gymnasium in Warendorf die Firma Münstermann und die Fachhochschule Südwestfalen als Ausrichter gewinnen können. Vier Schüler unserer Q1 waren dabei: Jahn Ole Ahrens, Milan Gsell, Lukas Leusmann und Alexander Steffen. Der folgende Bericht wurde von Milan Gsell verfasst:
Im Rahmen des letzten MINT-Camps hatten wir die Gelegenheit, die Firma Münstermann zu besuchen. Am Montag wurden uns zunächst die Roboter vorgestellt, mit denen wir während der Woche arbeiten sollten. Diese verfügten über Räder und verschiedene Sensoren. Anschließend erhielten wir eine Einführung in die Programmiersprache Python und eine Erklärung der Projektaufgabe: Bis Donnerstag sollte jeder Roboter so programmiert werden, dass er grüne Kegel innerhalb eines Spielfeldes belässt, rote Kegel hinausschiebt und dabei selbst im Feld bleibt. Außerdem erhielten wir an diesem Tag eine interessante Führung durch die Firma Münstermann. Danach konnten wir die ersten Sensoren, beispielsweise den Ultraschallsensor, an unseren Robotern ausprobieren.
Am Dienstag bekamen wir den Farbsensor, den wir eigenständig an unseren Robotern anbringen mussten. Nachdem uns die Funktionsweise des Sensors erklärt wurde, erhielten wir zudem eine Einführung in die Erstellung von 3D-Modellen. Ziel war es, Aufsätze zu konstruieren, die anschließend im 3D-Druck hergestellt wurden und die Roboter beim Schieben der Kegel unterstützen sollten.
Der Mittwoch führte uns an die Fachhochschule in Soest. Dort nahmen wir an einer Rundführung teil und konnten verschiedene Labore, Vorlesungssäle, die Bibliothek sowie das 3D-Druck-Labor besichtigen. In letzterem wurden schließlich auch unsere entworfenen Bauteile gedruckt.
Am Donnerstag, dem letzten Tag des Camps, brachten wir die gedruckten Hilfsteile an unseren Robotern an und führten letzte Anpassungen durch. Danach traten die Teams in einem Wettbewerb gegeneinander an, bei dem jeder Roboter drei Versuche hatte. Gewertet wurde die jeweils schnellste Zeit. Das Ergebnis war sehr spannend, da alle Roboter leistungsmäßig dicht beieinander lagen. Nach der Siegerehrung und einer kurzen Verabschiedung endete das MINT-Camp.
Das MINT Camp war eine interessante und lehrreiche Erfahrung. Wir haben viel über Technik und Programmierung gelernt und konnten unser Wissen direkt praktisch anwenden. Besonders spannend war es, die Roboter selbst zu gestalten und zu sehen, wie unsere eigenen Ideen umgesetzt wurden. Auch die Besuche bei der Firma Münstermann und an der Fachhochschule in Soest haben gezeigt, wie vielfältig technische Berufe sind. Am Ende hat das Arbeiten im Team und der Wettbewerb mit den Robotern nicht nur Spaß gemacht, sondern auch gezeigt, wie viel wir in kurzer Zeit gemeinsam erreichen können.