19 Schüler des Geschichte-Orientierungskurses der Q2 unter Leitung ihres Lehrers Serjoscha Flohr haben sich im Kontext der Flüchtlingsdebatte die „neue“ rechte Szene einmal genauer angeschaut. Ergebnis: Zur Präventionsarbeit wurde eine informative Ausstellung erarbeitet. Sie wird im Obergeschoss des Gebäudes West I für Schülerinnen und Schüler ab Montag, dem 07.12.15, zu sehen sein.
Hintergrund: Besonders Jugendliche sind nach wie vor im Fokus der Neonazi-Szene. Anwerbungen geschehen jedoch nicht mehr allein über plumpe Antworten, die den Jugendlichen angeboten werden, sondern über eine Vielzahl von Angeboten, mit denen sich Jugendliche heute eher identifizieren sollen. Um einer Indoktrination und Sogwirkung der sogenannten „rechtsextremistischen Erlebniswelt“ entgegenzuwirken, informieren die Schüler des Q2-Geschichtskurses Flohr über einzelne Themengebiete in ihrer Ausstellung: Das heißt, sie klären auf über die rechte Musikszene, Nazis im Internet, ihre Symbole, Parolen und Organisationen und über die Tricks, mit denen sich Rechtsextreme das Vertrauen der Jugendlichen erschleichen wollen.



Schlittenfahrten, Tanzveranstaltungen und ähnliche Vergnügen: den zahlreichen Teilnehmern und Gästen des Wiener Kongresses wurde 1814/15 in der österreichischen Metropole einiges geboten. Das diplomatische Großereignis, welches sich zum 200. Mal jährt, war jedoch über sein kurzweiliges Programm hinaus von einschneidender Wirkung für die langfristige politische und gesellschaftliche Entwicklung des Kontinents [
