[Autorinnen: Mia Marie Tünte 9c, Judith Schulte Everding, 9c, Astrid Pieper (Leitung der Umwelt-AG). Fotos: Astrid Pieper]
„Uns ist allen bewusst, dass das Bienensterben zu einem immer größer werdenden Problem wird. Der Lebensraum von Bienen und anderen Insekten wird zugebaut und die meisten Leute achten nur noch darauf, dass ihre Gärten gut „gestylt“ und leicht zu pflegen sind. Solche Steingärten geben allerdings keine idealen Lebensbedingungen, wie beispielsweise nektar- und pollenspendende Pflanzen für Bienen, Vögel, Schmetterlinge, Hummeln und anderen Tieren. In der Krefelder Langzeitstudie wurde sogar herausgefunden, dass die Insektenpopulation ca. 75% Rückgang in den letzten 20 Jahren erlitten hat. Deshalb wollen wir den, auch für uns wichtigen Tieren, „unter die Flügel greifen“ und ihnen mit einer Wildblumenwiese eine Nahrungsgrundlage und neuen Lebensraum schaffen. Denn das Artensterben, welches mit den vielen Steingärten zu tun hat, hat auch einen Einfluss auf das Ökosystem. Das kann man zum Beispiel bei der zurückgehenden Vogelpopulation sehen, welche die Ausbreitung von Schädlingen mit sich zieht.
