Die Szenerie am Sonntagmorgen des 12. September, 9.30 Uhr wirkte ein wenig surreal. Bis zum Startschuss haben nicht wenige der teilnehmenden Läuferinnen und Läufer nicht glauben könne, dass dieses Rennen stattfindet. In diesen Zeiten. Mit sieben Staffeln des Augustinianums am Start.
Bis zuletzt konnte man vernehmen, dass allerorten Großveranstaltungen wie eben so ein Marathon abgesagt werden mussten oder auf Miniaturformate geschrumpft wurden. Bis zuletzt zitterte man seitens von Veranstaltern vor den Inzidenzen.
Anders in Münster. Zwar unter erheblichen Sicherheitsauflagen nach 3G-Konzept mit Impf- und/oder Genesungsnachweisen oder mit Selbsttestungen noch am Freitagnachmittag in der Schule für jede Läuferin und jeden Läufer und mit einigen Modifikationen im Ablauf [Maskenpflicht im Start- und Wechselbereich, Wellenstarts für die Laufenden, begrenzte Zuschauerzahl im Zielbereich, zugangsbeschränkte Bereiche usw.], aber: Es konnte gelaufen werden. Und wie.