Aus einem Wald kann nur so viel Holz entnommen werden, wie nachwachsen kann, sonst wird der Wald eines Tages nicht mehr existieren. Eine einfache Überlegung, doch ein erster Gedank der Nachhaltigkeit, den Hans Carl von Carlowitz schon im 17. Jahrhundert hatte. Im Jahr 1987 verfassen die Autoren des Brundtland-Berichts der Vereinten Nationen (u. a. Volker Hauff) eine wegweisende Definition: Nachhaltige Entwicklung ist eine, die gewährleistet, dass zukünftige Generationen nicht schlechter gestellt sein sollen, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, als die noch lebenden.
Wo, wenn nicht in einer Schule, sollte dieser Gedanke diskutiert und mit Leben gefüllt werden. So machten sich Vertreterinnen und Vertreter der Schüler- und Elternschaft sowie des Lehrerkollegiums und der Schulleitung auf den Weg, ab dem Schuljahr 2015/16 regelmäßig den Arbeitskreis Nachhaltigkeit einzuberufen. Das gesetzte Ziel: den Gedanken der Nachhaltigkeit mit seinen Bezügen zum Umweltschutz, zur sozialen Gerechtigkeit und zum wirtschaftlichen Handeln stärker in das Bewusstsein der Schulgemeinde zu rücken, um diese für globale Bezüge und die Verantwortung des eigenen Handelns zu sensibilisieren und zum nachhaltigen Handeln anzuregen.